Archiv des Autors: Sarah Bieler

Opernstimmen hallen durchs CCB

Als Auftaktveranstaltung der Bergedorfer Musiktage gaben die OpernsängerInnen Veselina Teneva, Marina Ber und Dimitar Tenev sowie der Music rocks! Chor zwei kleine Konzerte mit einem bunten Programm von klassischer Oper bis hin zu Musical, Film und Pop.

Vielen Dank an die Bergedorfer Zeitung für den schönen Bericht vom 07.05.2018.

Music rocks! – A Bright Winter Hymnal

Music rocks! – A Bright Winter Hymnal

Unter diesem Motto präsentierte der Music rocks! Chor sein Weihnachtskonzert 2017 im Hamburger Sprechwerk. Hits aus Musical, Film, Pop und internationaler Folklore erklangen im modernen Chorklang ebenso wie Weihnachts- und Adventsklassiker. Ein Programm aus Sister Act, Vaiana und Phantom der Oper, von Micheal Jackson, Toto und Cyndi Lauper bis hin zu Rutter Carols und modern arrangierten Advents- und Winterweihnachtssong versprach einen unvergesslichen Abend voll Freude an der Musik. Neben den Chorstücken wurden solistische Einlagen, Duette und kleine Ensembles vorgetragen und der Chor freute sich besonders Lasinga Koloamatangi als Solisten begrüßen zu dürfen. Im Anschluss an das Konzert sangen die Choristen gemeinsam mit dem Publikum weihnachtliche Hits und stimmten sich so auf die letzte Adventswoche einstimmen.

Musicalgala – Feuerwerk der großen Songs

Musicalgala – Feuerwerk der großen Songs

Am Samstag den 27.01.2018 um 20.00 Uhr präsentierten Katrin Taylor (WICKED, TANZ DER VAMPIRE, TARZAN) und Tobias Weis (ALADDIN, 3 MUSKETIERE, SHREK) Lieder aus Tarzan, Tanz der Vampire, Miss Saigon, Sister Act, Mamma Mia, Mary Poppins, und andere. Unterstützt wurden sie dabei von dem Solistenensemble von Music rocks!, alles unter der Leitung von Doris Vetter, die den Abend zusätzlich auch am Klavier begleitet.
Den Bericht für den Winsener Anzeiger schrieb Gabriele Hülskämper am 30. Januar 2018.

Musikalischer Neujahrsempfang im Elbeforum

Musikalischer Neujahrsempfang im Elbeforum

Doris Vetter und ihre Musiker unterhalten das Brunsbüttler Publikum

Brunsbüttel – Es wurde geklatscht, gesungen und geschunkelt: Im Elbeforum begrüßte Doris Vetter gemeinsam mit der Europäischen Kammerphilharmonie das neue Jahr mit einem buten Musikmix.

Carmen, Don Giovanni, Turandot, Der Vogelhändler, Die Fledermaus, der Bettelstudent und die Csárdásfürsten gaben sich beim Neujahrskonzert im Elbeforum ein Stelldichein.

Sommer und Winter

Die Europäische Kammerphilharmonie gastierte mit Solisten, Chor und Ensemble der Staatsoper Hamburg unter der Leitung von Doris Vetter in Brunsbüttel. Immer wieder lösten Instrumentalstücke die großen Arien aus Oper und Operette ab, wobei Arsen Zorayan (Erster Geiger) mit „Sommer und Winter“ aus den Jahreszeiten von Vivaldi und „Oblivion“ von Astor Piazzola das Publikum begeisterte.

Doris Vetter dirigierte mit Leichtigkeit zwei Chöre, Solisten und Orchester beim Osterchor (Regina Coeli) aus der „Cavalleria Rusitca“ und schaffte eine fast andächtige Stimmung im Theatersaal. Das kleine Ensemble vom seit 2014 bestehenden Chorprojekt „Music rocks!“, dessen Initiatorin Doris Vetter ist, brachte mit Medleys aus „Mary Poppins“, dass im Februar nach Hamburg kommt, und den großen Disney-Produktionen wie „Eiskönigin“, „Dschungelbuch“, „Tarzan“, „Aladdin“, „Schöne und das Biest“ sowie „König der Löwen“, Musical auf die Bühne.

Da wurde mitgeschunkelt, geklatscht und gesungen, nur tanzen wollte niemand. Doris Vetter hatte ein buntes Programm zusammengestellt und ließ den Solisten des Opernchores Raum für Gesang und Darstellung. Die Solistinnen Bettina Rösel und Veselina Teneva gehören zum fast 70 Mitglieder zählenden Chores der Hamburger Staatsoper.

Weiter im nächsten Jahr

Die freischaffende Musikerin Vetter ist in Schleswig-Holstein keine Unbekannte. Zuschauer in Brunsbüttel kennen Vetter, die Klavier, Gesang und Dirigieren in Karlsruhe, Rio de Janeiro und Wien studierte, bereits von Neujahrskonzerten in den Jahren zuvor. Bei den 66. Eutiner Festspielen im vergangenen Jahr übernahm die in Hamburg lebende Künstlerin die Chordirektion. Außerdem war sie als Korrepetitorin beim Freischütz und beim Vogelhändler aktiv.

2015 und 2016 dirigierte sie bei der Young Voices Germany-Deutschlandpremiere in Hamburg einen Chor aus 5000 Kindern und damit das größte Kinderchor der Welt. Bereits während ihres Studiums assistierte und leitete sie verschiedene Musiktheaterproduktionen.

Die Europäische Kammerphilharmonie, ein freies Orchester, existiert seit 2006. Sie beschäftigt aktuell 60 Berufsmusiker aus 18 Staaten.

Charmant führte Doris Vetter durch den Abend und konnte unter großem Beifall eine Wiederholung am 6. Januar 2019 um 17 Uhr in Brunsbüttel ankündigen. Mit lang anhaltendem Beifall forderten die Besucher Zugaben, die gerne gewährt wurden.

von Sabine Klotz (Boyens Medien)

La Traviata-Bergedorfer Musiktage 2017

La Traviata-Bergedorfer Musiktage 2017

Mitte Juli übernahm Doris Vetter  die musikalische Leitung für zwei Aufführungen der weltbekannten Oper La Traviata im Rahmen der Bergedorfer Musiktage. Unter der Regie von Dirk Schattner übernahm Liudmila Lokaichuk die Rolle der Violetta, in der sie 2015 auch bei den Rheinsberger Sommerfestspielen debütierte. Patrick Vogel, der momentan beim Theater Leipzig unter Vertrag steht, war als Alfred und Victor Rud, der seit 2009 Ensemblemitglied bei der Hamburger Staatsoper ist, als Germont zu erleben.

In weiteren Rollen und im Chor sangen: Luminita Andrei (Flora Bervoix), Julia Averina, Bettina Rösel, Dana Done, Veselina Teneva (Annina), Kristina Susic, Anja Hintsch, Ciprian Done (Gaston/Joseph), Catalin Mustafa (Gaston/Joseph), Dimitar Tenev, Marius Koler, Peter Veit (Baron Douphal), Doojong Kim (Marquis von Obigny/Dottore Grenvil), allesamt im Engagement des Hauptchores an der Hamburgischen Staatsoper. Es spielte die Europäische Kammerphilharmonie, die durch einige Akademisten der Staatsoper in der Holzbläserbesetzung unterstützt wurde.

 

Die Aufführungen waren ein großer Erfolg und auch ein tolles Erlebnis für alle Beteiligten. Die Kritik der Bergedorfer Zeitung findet ihr hier auf meiner Website.

Music rocks! goes Christmas

Music rocks! goes Christmas

Am 11.12.2016 hieß es zum zweiten Mal Music rocks goes Christmas!

Nach einem Gastauftritt bei dem Jahreskonzert der Hamburger Alsterspatzen in der St. Petri Kirche am 09.12., präsentierten am Sonntag 50 ChorsängerInnen ein abwechslungsreiches Weihnachtsprogramm mit den schönsten Weihnachtsliedern aus den Bereichen Pop, Musical und Film in dem BURG-Theater am Biedermannplatz Hamburg unter der Leitung von Doris Vetter am Piano.

Im Anschluss an das Konzert fand ein Offenes Singen statt, bei dem der Music rocks! Chor gemeinsam mit den Zuhörenden die größten Weihnachtsklassiker anstimmte.

 

Lange Nacht des Singens

Lange Nacht des Singens

Am 01.07. erschallte Chorgesang aus allen Räumen der Elbphilharmonie Hamburg!
An der Langen Nacht des Singens mit 34 Chören aus Hamburg und dem Hamburger Umland nahm auch der Music rocks! Chor teil und präsentierte einen Teil seines Programms auf der Open Air Bühne auf dem Vorplatz der Elbphilharmonie. Ein großes Dankeschön an alle Organisatoren und das Team der Elbphilharmonie, die diese Veranstaltung möglich gemacht haben. Es war für uns eine große Ehre dabei sein zu dürfen. Es war ein wunderbares Erlebnis, so viele und so unterschiedliche Hamburger Chöre erleben zu können.

 

La Traviata Bergedorfer Musiktage

Bergedorf Sie hat die Herzen des Bergedorfer Publikums im Sturm erobert: Sopranistin Liudmila Lokaichuk (30) aus Russland erwies sich als Traumbesetzung in der Rolle der Kurtisane Violetta. Bei der bislang größten Produktion in 15 Jahren Bergedorfer Musiktage, der Verdi-Oper „La Traviata“, erntete die charmante Vokalistin mit der glockigen Stimme immer wieder Szenenapplaus für ihr federleichtes Spiel. Am Sonnabend und am Sonntag kamen jeweils etwa 300 Besucher ins Haus im Park am Gräpelweg, um eine der meistgespielten Opern der Welt zu erleben.

Mit dem 35-köpfigen Orchester, der Europäischen Kammerphilharmonie, geriet der Veranstaltungsort an seine räumlichen Grenzen. Die drei vorderen Sitzreihen mussten ausgebaut werden, dennoch mussten vier Bläser oben rechts auf dem Balkon Platz finden, wo normalerweise nur Beleuchter sitzen.

Dirigentin Doris Vetter führte ihr Orchester temperamentvoll und souverän durch Verdis eingängiges Meisterwerk, spielte zwischendurch immer wieder selbst Passagen am Klavier. Neben der Star-Sopranistin brillierte auch Tenor Patrick Vogel (36) als ihr Gegenpart Alfredo. Wie Lokaichuk überzeugte auch der gebürtige Berliner, derzeit an der Oper Leipzig engagiert, mit lässiger Stimmgewalt und unprätentiöser Attitüde.

Die 15. Bergedorfer Musiktage enden am Sonnabend, 22. Juli, 19 Uhr, mit der Bell’Arte Salzburg von Bach bis Mozart im Rathaus-Spiegelsaal.

( tv )© Bergedorfer Zeitung 2017 – Alle Rechte vorbehalten.

Music rocks! auf Konzerttour in China

Ein Reisebericht:

Eine Auswahl von 24 SängerInnen des Music rocks! Chores unter der Leitung von Doris Vetter war im Mai zum Internationalen Shanghai Chorfestival eingeladen. Die Einladung kam sehr kurzfristig – erst Anfang April erreichte sie uns. Mit viel Enthusiasmus und Engagement wurde es aber tatsächlich möglich, sodass wir am 18. Mai mit einem gut sortierten Repertoire im Gepäck in den Flieger nach Shanghai steigen konnten.

Nach mehr als 20 Stunden Reise erreichten wir Freitagnachmittag Shanghai und wurden sehr freundlich von Ella – ihren chinesischen Namen konnten wir nicht aussprechen – begrüßt und zu unserem Hotel gebracht. Einchecken, ankommen und sich erst einmal orientieren.

Samstagabend lernten wir dann bei einem schönen Abendessen die anderen teilnehmenden, internationalen Chöre aus Thailand, Russland, Südafrika und den Philippinen kennen.

Der amerikanische Chor war noch auf der Anreise, genau wie fünf unserer Mitsänger, die nicht früher in Hamburg losfliegen konnten.

Sonntag startete dann das Programm. Zum Anwärmen den ersten Auftritt in einem sehr pompösen Einkaufszentrum, dem Grand Gateway Plaza in Shanghai. Abends das Eröffnungskonzert mit allen anderen Chören – den Internationalen und fünf chinesischen Chören – in der Fengxian Conference Hall. Ein unvergessliches Highlight: das gemeinsame Abschlussstück, auf chinesisch.

 

Montag folgte der Besuch eines Kulturzentrums in Fengxian, wo wir erste nähere Kontakte zu chinesischen Kindern und einem chinesischen, traditionellen Orchester bekamen.

Spontan wurden wir gebeten, nachdem man ein Klavier aus der Ecke unter einer Decke hervorgezaubert hatte, zu singen. Wir ernteten großen Applaus und konnten in fröhliche, zufriedene Gesichter blicken.

Der dann folgende Besuch im Kulturzentrum bei den malenden Künstlern, die uns mit selbstgepinselten Botschaften versorgten, war für uns alle sehr eindrucksvoll. Die Kinder, die für uns liebevolle Scherenschnitte ohne Schere anfertigten und schenkten, waren einfach zauberhaft. Dienstag hatten wir ein wenig Zeit für ein paar Sehenswürdigkeiten Shanghais und konnten abends vom Ausflugsdampfer aus die beeindruckende Skyline von Pudong bewundern.

Am nächsten Tag fand, nach einen Aussprache-Seminar in der Musikhochschule, bei dem jeder Chorleiter einen  Vortrag hielt, schon unser Abschlusskonzert in Shanghai statt, denn am nächsten Morgen ging es weiter nach Nanjing, wo wir bei der Eröffnung des Chorfestivals und der Eröffnung einer neuen Konzerthalle, singen durften.Kurzfristig erfuhren wir, dass vorgesehen war, mit allen Chören – auch den chinesischen Chören – die Ode an die Freude „Freude schöner Götterfunken“ zu singen.

Es war einfach umwerfend mit fast 700 anderen Chorsängern auf der Bühne zu stehen, einen chinesischen General als Dirigenten zu haben und mit einem chinesischen Militärchor im Rücken Beethoven zu singen.

 

Die Kontakte mit den anderen Chören wurden durch das immer wieder aufeinander treffen immer intensiver und enger. Es war ein sehr bewegender Moment, als wir mit dem thailändischen Chor „The Bangkok Voices“ nach dem erfolgreichen Auftritt in Nanjing, sozusagen „in Hut und Mantel“ gemeinsam das Lied „You raise me up“ gesungen haben.

 

Aber mit Nanjing war die Reise noch nicht zu Ende. Auf dem Rückweg nach Shanghai, wo am Sonntag unser Rückflug nach Hamburg starten sollte, schoben wir noch ein Konzert in Changzhou im Phoenix Valley Theater ein. Wir waren ein wenig überrascht über die Uhrzeit – Samstagnachmittag um 14.00 Uhr wäre in Hamburg der Konzertsaal leer – aber das chinesische Publikum ist offensichtlich sehr interessiert, denn es war voll. Endlich konnten wir einmal unser gesamtes Repertoire singen und trafen wieder einmal auf unsere Freunde aus Thailand. Es war ein sehr schöner Abschluss unserer „Tournee“, deren Eindrücke noch sehr lange in uns nachhallen werden.

 

Musikalisch sind wir gewachsen, wir freuen uns auf die nächsten Herausforderungen, die nicht auf sich warten lassen. Die nächsten Termine sind nah: am 10.06. um 17.40 Uhr in der Nacht der Chöre in der Petrikirche, Offenes Singen ab 11.00 Uhr am 18.06. bei „C20 – Hamburg handelt“ mit dem Landesjugendorchester auf dem Hachmannplatz und bei der Langen Nacht des Singens am 1. Juli in der Elbphilharmonie.

Menschlich gesehen war diese Reise in eine andere Welt eine große Bereicherung. Musik überwindet viele Grenzen – ob Sprache, Kultur oder Herkunft : Wir waren eine große musikalische Familie. Unser Stück „Baba Yetu“ – das Vater unser auf Suaheli, wurde gleich das erste Kooperationsprojekt des Festivals und brachte die zwei Trommler des Südafrikanischen Chores mit zu uns auf die Bühne, um uns zu begleiten. Natürlich sind sie jetzt, wie unsere Ella auch – Ehrenmitglieder von Music-Rocks mit eigenem T-Shirt!

 

Nach einer sehr kurzen Nacht im Airport Hotel stiegen wir am Sonntagmorgen um 7.00 Uhr in unseren Flieger zurück nach Hamburg, wo wir abends um 20.00 Uhr müde, gesund und voll aufregender Eindrücke vom anderen Ende der Welt von unseren Lieben wieder in Empfang genommen wurden. Nicht ohne ein gemeinsames Lied – auch unser hart erarbeitetes chinesisches Stück war nun auswendig dabei – gingen wir auseinander, um uns 4 Tage später zur nächsten Probe wieder zu treffen.

Denn – nach dem Konzert ist vor dem Konzert!

Maria-Elisabeth Malzkuhn

 

Theater Bremen

Von Dezember 2016 bis April 2017 arbeitete Doris Vetter als Solorepetitorin am Theater Bremen und begleitete dort verschiedene Opernproduktionen. In der Spielzeit standen unter anderem La Damnation de Faust von H. Berlioz  und Simplicius Simplicissimus von K. A. Hartmann auf dem Spielplan. Bei Il Tabarro und Gianni Schicchi von G. Puccini war sie zusätzlich als musikalische Assistentin von Hartmut Keil tätig.